Fokus

Aktuelle Themen im Blickpunkt der Deutschen Gesellschaft

Bundesnetzagentur folgt DG-Forderung für den Vermittlungsdienst, Grundgebühr für privaten Dienst entfällt – Minutenpreise angepasst


Bundesnetzagentur folgt DG-Forderung für den Vermittlungsdienst

Grundgebühr für privaten Dienst entfällt – Minutenpreise angepasst

Rendsburg, 27.11.2018. Im Ausschreibungsverfahren für den Vermittlungsdienst für hörgeschädigte Menschen ist die Bundesnetzagentur dem Vorschlag der Deutschen Gesellschaft der Hörbehinderten – Selbsthilfe und Fachverbände e. V. (DG) gefolgt: Die Grundgebühr für die private Nutzung entfällt zukünftig und die Gesprächsgebühren pro Minute für den Gebärdensprachdolmetschdienst wurden gesenkt.

Tess-Relay-Dienste ab Juli rund um die Uhr erreichbar!

 Rendsburg, 18.05.2018.

Es ist soweit: Ab dem 01.07.2018 sind die Tess – Relay-Dienste 24 Stunden täglich erreichbar. Private Telefonate und Notru-fe können dann auch nachts vermittelt werden.

Prof. Dr. Ulrich Hase: Das Bundesteilhabegesetz im Spektrum der Erwartungen von Menschen mit Hörbehinderungen

Dieser Beitrag vermittelt zunächst Informationen über die Entstehung und Ziele des Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz/BTHG; vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales o. J.a). Er geht auf kritische Positionen der Verbände der Menschen mit Behinderungen ein und konzentriert sich dann auf aus der Sicht von Menschen mit Hörbehinderungen wesentliche Inhalte. Hierzu werden Forderungen von Verbänden der Menschen mit Hörbehinderungen mit Hinweisen zu deren Erfolgen oder Misserfolgen vorgestellt.

Barrierefreier Notruf für Menschen mit Hörbehinderungen: Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries

Seit langem fordern die Verbände für Menschen mit Hörbehinderungen einen kostenlosen barrierefreien Notruf, der rund um die Uhr zuverlässig erreichbar ist und Notrufe sowohl in Gebärdensprache als auch in Schrift absetzen kann.

Zu diesem Thema fand am 18.07.2017 im Bundeswirtschaftsministerium eine Pressekonferenz mit der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries statt, an dem Vertreter der Deutschen Gesellschaft, des Deutschen Gehörlosen-Bundes, des Deutschen Schwerhörigenbundes, der Tess Relay-Dienste und Telesign Deutschland teilgenommen haben.

Arbeitstagung und Mitgliederversammlung DG in Eisenach: Bericht

Vom 11.11.2016 bis 13.11.2016 fand in Eisenach die jährliche Arbeitstagung und Mitglie-derversammlung der DG statt.

Themen des Vorstands 2016:
Der Vorstand hat sich auch 2016 mit vielen verschiedenen Themen beschäftigt.

Resolution zum barrierefreien Notruf

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. und der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. fordern mit ihrem Dachverband, der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten – Selbsthilfe und Fachverbände e.V. (DG), die Einrichtung eines bundesweiten barrierefreien Notrufs.
Die DG vertritt über 20 weitere bundesweite Organisationen der Hörgeschädigten-Arbeit.

Bericht zur Klage gegen das Festbetragsgruppensystem für Hörhilfen sowie die Festbeträge für schwerhörige Versicherte

Ab 1. November 2013 wurden vom Spitzenverband der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) neue höhere Festbeträge für Hörgeräte eingeführt -

und obwohl die Beträge deutlich angehoben wurden, war abzusehen, dass viele schwerhörige Menschen für eine Versorgung mit Hörgeräten, die den Kriterien der geltenden Hilfsmittelrichtlinie entspricht, weiterhin Zuzahlungen leisten müssen.

DG Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG) vom 23.06.2016

Am 1. Juli 2016 hat die DG eine Stellungnahme an das Bundesministerium für Gesundheit verfasst wie folgt:

Sehr geehrter Herr Hiddemann,

vielen Dank für die Übersendung des o. g. Referentenentwurfs und die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben.

Grundsätzlich begrüßt die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e. V. die vorgesehenen Änderungen, die dazu führen können, die Qualität bei der Hilfsmittelversorgung für die Versicherten zu erhöhen.

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz): Stellungnahme der DG

Rendsburg, 18.05.2016

Die DG hat zum Entwurf des BTHG vom 26.04.2016 wie folgt Stellung genommen:


Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

für die Gelegenheit zur Stellungnahme zum o.g. Entwurf sowie für die Einladung zur mündlichen Anhörung am 24. Mai 2016 bedanke ich mich.

Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten – Selbsthilfe und Fachverband e.V. (DG) ist Dachverband von 27 Verbänden, die sich überwiegend auf Bundesebene für gehörlose/taube, ertaubte, schwerhörige und taubblinde bzw. hör-sehgeschädigte Menschen einsetzen.

Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN–BRK (NAP2.0): Stellungnahme der DG

Hochheim, 12.05.2016

Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten – Selbsthilfe und Fachverbände e.V. (DG) begrüßt, dass die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan fortschreibt und dieser dazu beitragen solle, die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Der vorliegende Plan lässt aber befürchten, dass das Ziel letztendlich nicht gänzlich erreicht wird.

Inhalt abgleichen