Fokus

Aktuelle Themen im Blickpunkt der Deutschen Gesellschaft

Anspruch auf Gebärdensprachdolmetscher durchgesetzt

Hamburg (kobinet) Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat in einem von der Kanzlei Menschen und Rechte geführten Eilverfahren bestätigt, dass eine gehörlose Studierende für ihr Studium Anspruch auf Gebärdensprachdolmetscherleistungen hat, obwohl sie bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt. Das erfuhr kobinet heute aus der Hamburger Kanzlei.

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Haben gehörlose Kleinkinder ein Recht auf ein Cochleaimplantat?

In der Zeitschrift Nervenheilkunde, Heft 4, 2010, S. 244 - 248 wurde kürzlich ein Artikel mit dem Titel Haben gehörlose Kleinkinder ein Recht auf ein Cochlearimplantat? veröffentlicht.

Hilfsmittel-Urteil lässt Patientenvertreter aufatmen

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in Essen hat am 14. April 2010 ein entscheidendes Urteil für die Wahlfreiheit bei der medizinischen Hilfsmittelversorgung getroffen: Krankenkassen müssen keine europaweiten Ausschreibungen durchführen, sondern können mit einer Vielzahl von Leistungserbringern Verträge schließen.

Expertenchats des Deutschen Schwerhörigenbundes

Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) veranstaltet auf seiner Internetseite regelmäßig Expertenchats rund um die Themen Hörschädigung und Behinderung.

Erste Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung

Mit der ersten Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung haben auch gehörlose, hochgradig schwerhörige und ertaubte Beamtinnen und Beamte seit Ende 2009 einen Anspruch auf die Verwendung von Gebärdensprache und anderer Kommunikationshilfen bei Arztbesuchen.

Positionspapier "Inklusion in der Bildung"

Für die gleichberechtigte Teilhabe an den Bildungsgütern der Gesellschaft benötigen Menschen mit Hörschädigungen besondere Anstrengungen zur kommunikativen Barrierefreiheit in allen Bildungsbereichen. Hierzu gehören Maßnahmen zur Verbesserung des Hörens, die Verwendung der Gebärdensprache sowie die Visualisierung der Lerninhalte in Bild und Schrift. In einer inklusiven Gesellschaft herrscht kein Normalisierungsdruck. Vielfalt in der Kommunikation wird als Bereicherung geschätzt und gefördert.

Urteil: Festbeträge für hochgradig schwerhörige Menschen

Die Krankenkassen dürfen bei hochgradig schwerhörigen Menschen nicht mehr auf die unzureichende Versorgung mit Festbetragsgeräten verweisen, so hat das Bundessozialgericht am 17.12.2009 entschieden.

Versorgung mit digitalen Hörgeräten

Viele hörbehinderte Menschen wünschen digitale Hörgeräte, die analogen Hörgeräten überlegen, aber meistens auch teurer sind. Unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe die Kranken­kasse die Kosten für ein digitales Hörgerät zu tragen hat und inwieweit sie ihre Leistungspflicht auf einen die Kosten der Versorgung unter Umständen nicht vollständig abdeckenden Festbetrag begren­zen kann, ist bisher höchstrichterlich nicht ab­schließend geklärt. Der 3. Senat des Bundessozial­gerichts wird sich am 17. Dezember 2009 mit dieser Frage be­schäftigen.

DVD zur UN-Konvention zum Thema Behinderung

Beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann ab sofort eine DVD zur UN-Konvention zum Thema Behinderung bestellt werden.

"BRISANT" ab Montag mit Untertiteln

"BRISANT", das Boulevard-Magazin im Ersten, wird ab Montag mit Live-Untertiteln ausgestrahlt.
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