Arbeitstagungen und Mitgliederversammlungen der DG

09. bis 11. November 2018

15. bis 17. November 2019

Telefonate hörbehinderter Menschen sollen nicht teurer sein als bei nicht hörbehinderten Menschen!

Anlässlich der aktuellen Ausschreibung des Telefon-Vermittlungsdienstes in Gebärdensprache und Schrift hat die DG ihre Forderungen wieder aufgegriffen:Hörbehinderte Menschen sollen trotz Nutzung des Telefon-Dolmetschens nicht mehr für das Telefonieren bezahlen als andere Menschen, die nicht hörbehindert sind.
In ihren Schreiben an die Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie für Arbeit und Soziales machte die DG auch deutlich, dass der barrierefreie Notruf für hörbehinderte Menschen gesetzlich geregelt werden muss.

Einladung zu einer Umfrage zu barrierefreien Fernseh-Angeboten des Westdeutschen Rundfunks (WDR)

Einladung zu einer Umfrage zu barrierefreien Fernseh-Angeboten des Westdeutschen Rundfunks:

Verbesserung der Chancen für eine bedarfsgerechte Hilfsmittelversorgung von Menschen mit Mehrfachbehinderung

Berlin, 19.07.2018
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute infolge eines Antrags der Patientenvertretung die Chancen für eine bedarfsgerechte Hilfsmittelversorgung von Menschen mit Mehrfachbehinderung verbessert.

Wer kaum sehen kann, für den ist das Hören zur Orientierung umso wichtiger.

Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache rund um die Uhr beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen"

Frauen mit Behinderung erleben doppelt so häufig körperliche Gewalt wie der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt – zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Studie des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr 2012. Dabei stehen betroffene Frauen mit Behinderung häufig vor besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, sich aus der Gewalt zu befreien und Unterstützungsangebote wahrzunehmen. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" versucht, ihnen diesen Schritt zu erleichtern – mit einem kostenlosen, anonymen und barrierefreien Beratungsangebot.

Tess-Relay-Dienste ab Juli rund um die Uhr erreichbar!

 Rendsburg, 18.05.2018.

Es ist soweit: Ab dem 01.07.2018 sind die Tess – Relay-Dienste 24 Stunden täglich erreichbar. Private Telefonate und Notru-fe können dann auch nachts vermittelt werden.

Prof. Dr. Ulrich Hase: Das Bundesteilhabegesetz im Spektrum der Erwartungen von Menschen mit Hörbehinderungen

Dieser Beitrag vermittelt zunächst Informationen über die Entstehung und Ziele des Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz/BTHG; vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales o. J.a). Er geht auf kritische Positionen der Verbände der Menschen mit Behinderungen ein und konzentriert sich dann auf aus der Sicht von Menschen mit Hörbehinderungen wesentliche Inhalte. Hierzu werden Forderungen von Verbänden der Menschen mit Hörbehinderungen mit Hinweisen zu deren Erfolgen oder Misserfolgen vorgestellt.

Barrierefreier Notruf für Menschen mit Hörbehinderungen: Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries

Seit langem fordern die Verbände für Menschen mit Hörbehinderungen einen kostenlosen barrierefreien Notruf, der rund um die Uhr zuverlässig erreichbar ist und Notrufe sowohl in Gebärdensprache als auch in Schrift absetzen kann.

Zu diesem Thema fand am 18.07.2017 im Bundeswirtschaftsministerium eine Pressekonferenz mit der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries statt, an dem Vertreter der Deutschen Gesellschaft, des Deutschen Gehörlosen-Bundes, des Deutschen Schwerhörigenbundes, der Tess Relay-Dienste und Telesign Deutschland teilgenommen haben.

Peter Donath ist verstorben

Peter DonathMit großer Betroffenheit und Trauer haben wir erfahren, dass Peter Donath am Freitag, dem 26. Mai 2017 im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Peter Donath war von 1991 bis 1999 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten Selbsthilfe - und Fachverbände e.V. und ist für seinen Einsatz zum Ehrenvorsitzenden der Deutschen Gesellschaft ernannt worden.

„Es ist noch Luft nach oben!“ Gespräch beim Bayerischen Rundfunk (BR) zur Barrierefreiheit von Fernsehsendungen

Der Bayerische Rundfunk hatte zu einer Sitzung am 5. April 2017 nach München eingeladen. Anwesend waren neben Herrn Reuß als BR-Leiter des Ressorts Wissen und Bildung und Isabel Wiemer, Leiterin der Redaktion Sehen statt Hören, Fachleute zur Barrierefreiheit des BR, des NDR sowie des MDR. An der Sitzung nahmen darüber hinaus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Redaktionsteams von Sehen statt Hören teil.

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