Fokus

Aktuelle Themen im Blickpunkt der Deutschen Gesellschaft

G-BA verbessert Versorgung mit Hörhilfen

Pressemitteilung

Berlin, 22. Dezember 2011 – Mit der am Mittwoch abgeschlossenen Überarbeitung der Hilfsmittel-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Regelungen zu Hörhilfen an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sowie an die Versorgungspraxis angepasst und bestehende Unklarheiten bezüglich des technisch erforderlichen Standards der Hörhilfen ausgeräumt.

Nationaler Aktionsplan in Gebärdensprache

Den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (NAP) gibt es in leichter und normaler Sprache und jetzt auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS).

Die Videos finden Sie hier:

http://www.bmas.de/DE/Gebaerdensprache/NAP/inhalt.html

 

Sie können den Nationaler Aktionsplan (NAP) in Gebärdensprache aber auch auf DVD bestellen, um ihn sich z. B. zuhause anzusehen.

 

Unterschriftenaktion der Stiftung taubblind leben

Mit dem beiliegenden Artikel "Es liegt keine Problemanzeige vor" (FAZ 15.08.2011) von Melanie Mühl möchten wir in Anlehnung an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband auf die Unterschriftenaktion der "Stiftung taubblind leben" aufmerksam machen. Die Stiftung fordert ein eigenes Merkzeichen für taubblinde Menschen im Schwerbehindertenausweis (TBl) und damit verbunden die Koppelung eines Anspruchs auf Assistenz.

Zur Unterschriftenaktion gelangen Sie über den folgendenen Link:

DVB-Untertitel jetzt auch auf "Das Erste HD"

Seit gestern werden digitale Untertitel via Satellit auch auf "Das Erste HD" gesendet. Bereits am 13. Mai war die DVB-Untertitelung für "Das Erste" via Satellit gestartet. Die Untertitel, die parallel zu den bekannten Videotext-Untertiteln (auf Seite 150 im ARD Text) ausgestrahlt werden, können über den Satelliten ASTRA empfangen werden.

Wissenschaft und Praxis im Dialog. Forum A - Diskussionsbeitrag A9-2011

Die Situation von Hörgeschädigten nach dem Urteil des BSG v. 17.12.2009 – B 3 KR 20/08 R

Der vorliegende Beitrag enthält einen Kommentar von Rechtsanwalt Dr. Robert Weber zum Diskussionsbeitrag 12-2010 in Forum A von Prof. Dr. Felix Welti und eine Erwiderung von Prof. Dr. Felix Welti und Manuela Willig, Dipl. jur., M. mel. Die Autoren diskutieren die Situation von hörgeschädigten Menschen, wie sie sich nach dem BSG-Urteil vom 17. Dezember 2009 – B 3 KR 20/08 R – darstellt.

Fernsehtip N3, Dienstag, 31.05.2011 um 20:15 Uhr

Visite: Hörgeräteversorgung und -finanzierung

BITV 2

Derzeit wird die BITV 2 (barrierefreie Informationstechnikverordnung) erarbeitet.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gehörlosen-Bund, dem Deutschen Schwerhörigenbund und der Firma Gebärdenwerk wurde unter Federführung von Herrn Martin Stehle im Januar dieses Jahres der vorgelegte Entwurf überprüft und eine Stellungnahme erarbeitet, die dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgelegt wurde.

Diese Stellungnahme finden Sie hier.

Barrierefreiheit für Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens

Aufruf: “Barrierefreiheit für die Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens gewährleisten”

Sehr geehrte Damen und Herren,
viele schwerhörige, gehörlose und ertaubte Menschen sind von vielen öffentlichen Veranstaltungen ausgeschlossen, weil sie nicht oder nur schlecht verstehen können. Bereits ein Drittel der älteren Menschen ist aufgrund einer Altersschwerhörigkeit ebenfalls betroffen.

Informationen zur UT beim WDR jetzt auch bei Facebook und Twitter

Der Westdeutsche Rundfunk hat in den vergangenen Jahren die Anzahl der untertitelten Sendeminuten stark ausgeweitet. Aktuell werden etwa 60 Prozent des WDR Fernsehprogramms untertitelt. Die WDR-Zulieferungen für die ARD untertitelt der WDR mit 90 Prozent fast komplett.

Darüber hinaus bietet der WDR speziell aufbereitete WebTV-Sendungen mit UT im Netz an. Aber auch ausgewählte on-Demand-Videos, die nicht in dem aufwändigen WebTV-Format vorliegen, sollen künftig mehr oder weniger standardmäßig angeboten werden. Daran arbeiten wir im Augenblick intensiv.

BMAS-Sonder-Newsletter vom 10.01.2011

Hörbehinderte Menschen können die Informationsangebote von Behörden und Verwaltung unter Einsatz einer speziell entwickelten Software jetzt einfacher erreichen. Die Software ist speziell auf die Bedürfnisse hörbehinderter Menschen zugeschnitten und bietet die Möglichkeit, Anliegen und Fragen direkt mit speziell ausgebildeten Mitarbeiter/innen in Gebärdensprache zu klären.

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